Ausflug nach Wien

Die österreichische Bundeshauptstadt setzt ja ebenso wie München derzeit (noch) auf freie Software. Auch wenn es zuletzt ein wenig turbulent zuging…

Die Bürgerrechtsorganisation quintessenz hat bei mir gestern angefragt, ob ich nicht Lust hätte, unser mittlerweile sehr erfolgreiches Umstellungsprojekt auch dem interessierten österreichischen Publikum vorzustellen. Da konnte ich natürlich nicht nein sagen, Wien ist eine wunderschöne Stadt und das Museumsquartier (in dem ich auch vortragen darf) eine sehr interessante Gegend.

Wer sich dafür interessiert: 24.6., 20 Uhr, weitere Infos hier.

5 Antworten zu “Ausflug nach Wien”

  1. hg sagt:

    Hallo,

    ich war heute Abend bei der besagten Veranstaltung und möchte Dir auf diesem Wege noch einmal herzlich für den wirklich interessanten Überblick über das LiMux Projekt danken! Bleibt zu hoffen, dass die Stadt Wien sich ihrer selbst auferlegten Planungen besinnt und wieder den Kontakt zu euch sucht…

    Viele Grüße
    Henning Grote

    PS: Bzgl. des Blogeintrags weiter oben: Herzliche Glückwünsche nachträglich ;)

  2. FloSchi sagt:

    Danke und danke.

    Ich drücke Wien die Daumen ;-)

  3. Udo sagt:

    Hallo,

    mich würde interessieren ob der Release-Zyklus von Debian nicht ein wenig schnell für LiMux ist? ( Sarge wird ja schon nicht mehr unterstützt und Etch auch nur bis 09/09 ) Wäre CentOS heute nicht vielleicht die bessere Alternative? Oder wäre eine Umstellung auf Ubuntu LTS sinnvoll?
    Hattet Ihr Probleme mit den unsicheren OpenSSL Schlüsseln?
    Benutzt Ihr Thinclients, die nur per X auf einen Server zugreifen?

    Danke&Grüße

    Udo

  4. FloSchi sagt:

    Wir müssen ja nicht jedes Update mitmachen bei Debian - die Möglichkeit diese Entscheidung treffen zu können bedeutet Freiheit ;-)

    Nein, da wir noch sarge einsetzen und alle Schlüssel aus der sicheren Zeit stammen, gibt es da kein Problem.

    Nein, wir nutzen Fat-Clients.

  5. Udo sagt:

    Vielen vielen Dank für die Antwort.
    Sehr interessant!

    Ewig auf Sarge zu bleiben ist aber auch nicht der Weisheit letzter Schluß. Zum Beispiel hat die alte Firefox-Version einen Haufen Lücken und mit denen kann man dann ein lokales Kernel Exploit benutzen um einen Bot zu installieren .. Dafür müsste man “nur” die voreingestellte Startpage hacken ( Website Security ist selten erstklassig. )
    Ich hoffe mal die Startpage ist im Intranet ;) oder werden einige Pakete aus Backports genutzt? .. aber jetzt höre ich mich schon so an als wollte ich eine Social-Engeneering-Attacke starten .. also genug der Fragerei! :)
    Bei CentOS wäre das mit 7 bis 8 Jahren Updates jedenfalls schöner finde ich, aber das war 2003 natürlich noch keine Option.

    Das mit den Schlüsseln war natürlich ein Vorteil der alten Version!

    Booooo Fat-Clients! Ich denke die sollte man auf die Dauer nur noch da einsetzen wo es nicht anders geht. Thin-Client sind leiser, besser für die Umwelt und halten länger, weil sie seltener kaputt gehen ;)

    Ich wünsche LiMux jedenfalls alles Gute und hoffe wirklich das es ganz viele Nachahmer findet. ( War schon 2000 der Meinung in allen Behörden sollte auf eine Migration hingearbeitet werden .. umso länger man damit wartet umso schwieriger wird es ;( )

    Vielleicht wird der Steinmeier ja Kanzler und überträgt die Erfahrungen vom AA auf die Republik ( das mit Linux wäre ein Traum .. noch ein SPD Kanzler .. man weiß es nicht :P )

Hinterlasse eine Antwort