Open Source in Genf

Auf Einladung des Kantons Genf durfte ich gestern auf dem schweizer Linuxtag über LiMux berichten – auf englisch, mein Französisch ist dann doch zu eingerostet.

Interessant war für mich vor allem die Diskussion mit den dortigen IT-Verantwortlichen vor und nach meinem Vortrag. In Genf tut sich einiges, neben dem mittlerweile bekannten Projekt alle 9.000 Schul-PCs auf freier Software umzustellen werden parallel dazu verschiedene Alternativen für die Verwaltungsrechner getestet.

Während in den Nierlanden, wo ich vergangene Woche war, überwiegend an der landesweiten Strategie gearbeitet wird und eine Vielzahl von Austauschmöglichkeiten geschaffen werden (Netzwerkbildung), ist die Schweiz, v.a. die französischsprachige, da eher auf sich alleine gestellt. Es gibt ja einige Protagonisten (Solothurn, Thurgau, …), jedoch überwiegend im deutschsprachigen Teil. Ähnlich wie in Deutschland die starken Bundesländer haben die Kantone ebenfalls eine Reihe von eigenen Rechten und in IT Fragen ist die Bundesregierung eher zurückhaltend. Das hat in der Schweiz die angenehme Folge, dass im kleinen Rahmen einfach gemacht wird, ohne dass es großartige Policies dazu gibt.

So eben auch in Genf, ich bin gespannt, was dort die nächsten Jahre noch passiert.

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