Zwei Wochen rauchfrei
Mein persönlicher Rückblick auf die ersten beiden Wochen nach der Erlösung vom Dunst fällt äußerst positiv aus. Ich kann den für das absolute und in Bayern sehr strikte Rauchverbot Verantwortlichen nur herzlich danken, es ist toll für mich als Nichtraucher.
Letzte Woche vorm Kino noch schnell einen Kaffee in naheliegender Bar, ohne dabei fleißig den Rauch aufzusammeln. Nach dem Kino noch Essen - abermals ohne, dass ich ständig bequalmt werde und meine Klamotten danach furchtbar stinken. Einfach genial.
Einzig gestern ein negativer Ausrutscher, das “Huiras” in München Laim ist ein großer Raum, in dessen Mitte ein Schild stand:
Ab hier geschlossene Gesellschaft.
Selbstverständlich waren in der zweiten (nichtmal getrennten, wobei das in Bayern ja keinen Unterschied macht) Raumhälfte auf jedem Tisch Aschenbecher und als Beigabe die stinkenden Raucher gleich dabei. Nagut, dann weiter in die nächste Kneipe, dort war es dafür wieder erfrischend. Selbst mit meiner derzeitigen Erkältung konnte ich den Abend mit Essen und Coktail genießen, ohne dass sich mein Zustand durch den Rauchmief verschlechterte.
Danke Politik, das habt ihr echt gut gemacht. Da alle Nichtraucherkneipen, in denen ich bisher war, trotzdem voll besetzt waren, fragt in einem Jahr keiner mehr nach Umsatzeinbußen. Nur bequem ist’s halt nimmer so für den stinkenden Teil des Volkes, aber das ist mir ehrlich gesagt egal ![]()
17. Januar 2008 um 10:01
Und genau diese Freiheit, sich die “nächste Kneipe” auszusuchen, hat man als Gast doch immer. Warum muß da der Staat den Wirten und Gästen vorschreiben, daß jede Wirtschaft rauchfrei zu sein hat?
17. Januar 2008 um 10:44
Ganz einfach: weil die “freiwillige Selbstverpflichtung” nicht funktioniert hat.
Ich würde es andersherum formulieren: die Raucher haben jederzeit die Möglichkeit, sich eine andere Art und Weise zu suchen, wie sie die Menschheit belästigen können.
Für mich gilt immernoch, dass der Schutz der Gesundheit Vorrang vor Profitinteressen haben muss.