LiMux nur auf Oldie-Notebooks
Eine weitere Episode aus der Reihe “Kuriositäten der Presse während der Ferienzeiten”. Hier der Wortlaut einer Meldung einer Münchner Tageszeitung vom 22.12.07:
Stadt sucht Oldie-Notebooks
Die Rathaus-FDP hat offenbar Informationen, dass die Stadt händeringend versucht, veraltete Notebooks zu kaufen. Das ist einer offiziellen Anfrage zu entnehmen. Schuld daran soll das Betriebssystem Linux sein, mit dem das Rathaus arbeitet. Dieses läuft offenbar nur auf Oldie-Computern, welche es kaum noch zu kaufen gibt.
Warum frägt der Schreiberling nicht einfach mal kurz an, wieviel Wahrheit dahinter steckt, bevor er sowas schreibt? Meine Nummer haben die auf jeden Fall…
Interessanterweise ist es genau andersrum, d.h. da wir in einigen Bereiche noch Windows 2000 einsetzen, haben wir dort Probleme aktuelle Hardware unter diesem nicht mehr unterstützen Betriebssystem zum Laufen zu bringen. Unter Linux laufen alle wunderbar. Und Oldie-Hardware haben wir noch nie beschafft und suchen derzeit auch keine, wir orientieren uns immer am Stand der Technik.
Typische Ente eben, interessanterweise kommen die zumeist in den Sommer- oder Weihnachtsferien.
28. Dezember 2007 um 12:56
Mittlerweile gibt es auch eine offizielle Reaktion: http://www.muenchen.de/cms/prod1/mde/_de/rubriken/Rathaus/40_dir/presseservice/2007/ru/201_250/246.pdf