ODF - zu Gast bei Freunden

Die zwei Tage ODF-Workshop waren klasse. Ein spezielles Extralob gebührt in meinen Augen dem Gastgeber, d.h. dem Auswärtigen Amt und dem dortigen IT-Leiter Rolf Schuster, sowie Marino Marcich, dem Geschäftsführer der ODF Alliance, der für die Inhalte, d.h. für die Zusammenstellung verantwortlich war. Superklasse! Die internationalen Gäste waren auf jeden Fall zu Gast in einer Atmosphäre der freundlichen Verbundenheit.

Für mich war deutlich spürbar, dass beim Thema offene Dokumentenstandards eine Chance besteht, die Vorteile der Unabhängigkeit von einem Monopolisten deutlicher und greifbarer zu veranschaulichen, als es beim Thema freie Software gelingt. Dokumentenformate sind noch nicht so vorurteilsbehaftet wie freie Software und aufgrund der angesehenen Fürsprecher lassen sich Argumente schneller und einfacher inhaltlich austauschen, ohne in die Ecke der linken Programmierpropaganda gedrückt zu werden.

Zu den Inhalten brauch ich an dieser Stelle nichts schreiben, eine griffige Zusammenfassung des Themenblocks “Kommunen” findet sich dank Stefan Krempl bei heise.de. Bemerkenswert finde ich auch, dass sich selbst der Bundesaußenminister mit diesem Thema beschäftigt, wie in seinem Grußwort nachzulesen: link.

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