Archiv für Juni 2006

Serendipity hat den längsten!

Freitag, 16. Juni 2006

Oder ist heute ein Reissack in China umgefallen? Nein, ein Schmetterling in Russland hat gepupst!

Heute ist wohl S9Y (Slang für obiges Blogsystem) Day, d.h. jeder Blogger ist aufgefordert, das Erscheinen des anscheinend lange ersehnten Releases 1.0 kundzutun. Und alle Jünger folgen *g*

Wie ungerecht ist die Welt der Trolle doch…

Donnerstag, 15. Juni 2006

Ein deja vu gab’s bei mir heute, als ich auf drecker.org gerade diesen Artikel gelesen habe. Da geht’s ja richtig ab im debianforum.de, siehe auch den verlinkten Thread.

Sofort war ich an die Zeit erinnert, in der das RootForum.de richtig aufgeblüht ist. Damals war ich als Admin mit mehr Zeit versorgt als heute und überaus aktiv. Und wie habe ich genau diese Diskussionen geliebt. Immer die gleiche Machart. Ein Rächer der ungerecht Behandelten spielt sich auf, kommt mit Grundrechten wie Meinungsfreiheit, Gleichheitssatz, Entfaltung der Persönlichkeit und das er (als Sprecher der Mehrheit) die Community ist. Deutschland, wir sind nicht nur Papst und WM, sondern auch Community!

Nun, was spricht dagegen, wenn sich ein Forum für alle transparente Regeln gibt? Nichts. Das stört allerdings die Rächer der Community nicht sonderlich, denn zumeist sind diese mit der Gabe des Lesens nicht sonderlich gesegnet, d.h. sie melden sich beim Forum an, übergehen die von Ihnen bei der Anmeldung akzeptierten Regeln und anstatt sich die eigene Dummheit einzugestehen wird krampfhaft nach Ausreden und “eigentlich” Schuldigen gesucht. Nicht selten kommen die beschriebene Argumente mit dem Verweis auf eben oben zitierte Grundrechte. Das zeigt dann aber endgültig, wie seelisch unterbemittelt Trolle sind. Grundrechte bilden Rechte des Bürgers gegenüber dem Staate und regeln nicht das rein privatrechtliche Zusammenleben der Gesellschaft, steht übrigens in Artikel 1, Absatz 3.

Gerne kommt der Verweis auf ungleiche Behandlung, d.h. andere machen das auch, obwohl sie es nicht dürfen. Artikel 3 GG spricht von Gleichheit. Er spricht nicht davon, dass es ein Recht auf Gleichheit im Unrecht gibt, d.h. der Verweis auf andere die ebenfalls Gesetze nicht einhalten begründet für mich nicht das Recht, es selbst ebensowenig zu tun. Aber lassen wir das, wie oben erwähnt ist diese Argumentation sowieso nicht haltbar und dient dem Vertuschen der eigenen Unzulänglichkeit, um nicht gleich Dummheit zu sagen.

Bleibt für mich nur zu hoffen, dass das Debianforum.de sich nicht von seinem Kurs abbringen lässt und die sehr engagierten Verantwortlichen weiterhin dran bleiben. Trolle gibt es immer, am besten sofort löschen und auf keine Diskussion einlassen.

Linux für Berlin?

Montag, 12. Juni 2006

Linux ist in Berlin laut heise.de eine “nicht marktkonforme, technologisch und insbesondere wirtschaftlich nicht vertretbare Maßnahme”. Die Erfahrung haben die angeblich durch Probleme bei LiMux in München gemacht und angeblich sei die tatsächliche Migration in München nach vier Jahren noch nicht mal begonnen worden. Seltsam, da wissen die Berliner mehr als ich, interessant. Nunja, wer seine Infos komplett aus der Presse nimmt ;-)

Bravo, RTL!

Montag, 12. Juni 2006

Gestern hatte RTL nun also seine WM-Premiere, ein ganzer Tag vom kölner Privatsender. Warum auch nicht…

Im ersten Spiel hatte der Tontechniker wohl vergessen, die Moderation ein wenig lauter zu drehen, mehr als ein fast nicht hörbares Hintergrundgebrummel war das nicht. Das hätte er besser im zweiten Spiel gemacht, v.a. die Fachkommentare von unserem Litti wären bei Verfügbarkeit im Spamfilter gelander, gräßlich. Aber alle guten Dinge sind nunmal drei und das letzte Spiel hat mich wieder rundum versöhnt, Bild, Ton und Moderation haben für mich gepasst.

Darauf könnt ihr aufbauen, RTL! ;-)

WM beim Fanfest…

Sonntag, 11. Juni 2006

Freitag war richtig toll. WM schauen, nur wo? OK, ab zum Fanfest im Olympiapark, mit Riesenleinwand für viele Tausend Besucher, Münchens exklusiver Public Viewing Point (andere Vorhaben wurden im Vorfeld verhindert).

Gegen halb vier waren wir dort, schon ziemlich überfüllt, an die eigentlich zum schauen vorgesehenen Plätze war längst nicht mehr ranzukommen. Dann noch etwas rumgegammelt, Bierchen getrunken und jetzt, mit Beginn der Eröffnungsfeier war’s richtig ekelhaft voll, kein durchkommen mehr auf dem Gelände. Wir haben dann den Heimweg angetreten, das Gelände war mittlerweile abgesperrt wegen Überfüllung.

Eine planerische Meisterleistung, aufgrund der einseitigen Kommerzinteressen das Gelände soweit zu beschränken, dass Fans sich nur direkt bei den Gastroständen tummeln können. Wäre die Leinwand andersrum aufgebaut gewesen, hätten weitaus mehr schauen können - aber 5 Minuten zu den Fressbuden laufen müssen.

Schade, der erste Eindruck lässt sich nicht mehr ändern. Trotzdem war’s ein toller Tag ;-)