Archiv für März 2005

Skifahren in Livigno

Montag, 21. März 2005

Skifahren ist doch immerwieder klasse. Dieses Jahr ging’s für mich erstmalig ins italienische Livigno, ein kleines zollfreies Gebiet nahe an der Schweiz. Am schnellsten zu erreichen über einen nur in eine Richtung befahrbaren Tunnel, der für sich genommen schon mal eine Attraktion ist ;-)

Achja, neben guter italienischer Küche und billigen Waren lässt sich in Livigno auch hervorragend Skifahren. Es ist kein Profigebiet, aber lange Abfahrten mit guter Schneedecke und moderne Lifte und Umlaufgondeln sorgen für wenig Frust. Glücklicherweise hatte ich die wärmste Woche seit Jahren udn vorausgegangen waren viele Schneewochen - schöner Belag und spätestens mittags angenehme Plusgrade.

Zufälligerweise war ich genau in der Woche in Livigno, in der an einem Tag Schnee aus der Umgebung zu einer Loipe mitten durch den Ort zusammengekehr wird und abends ein traditionelles Rennen für Freaks und Urgesteine stattfindet. Klasse.

Einige Schnappschüsse in der Galerie.

Linuxtage in Chemnitz

Dienstag, 08. März 2005

Die LinuxTage in Chemnitz sind eigenen Angaben zufolge die größte Veranstaltung in den neuen Bundesländern rund um Linux und freie Software.

Ich war dieses Jahr auch dabei und konnte in gut 50 Minuten das Münchner Projekt LiMux vorstellen, den Audiomitschnitt gibt’s in der Detailansicht meines Vortrages. Die passenden Vortragsfolien gibt’s auf den LiMux Seiten.

Bis auf die doch überaus lange Zugfahrt bleibt mir die Veranstaltung in guter Erinnerung, gut organisiert, interessantes und abwechslungsreiches Programm und viele nette (oder besser: spannende) Besucherinnen und Besucher, querbeet vom Freak bis zum Newbie. Wenn machbar, bin ich 2006 wieder dabei ;-)

kein Neustart bei Softwarepatenten

Montag, 07. März 2005

Die EU-Komödie (oder eher Tragödie?) um die Softwarepatentrichtlinie geht weiter. Zuerst sagt die EU-Kommission erstmals in der EU-Geschichte “Nein” zu einem Neustartantrag des EU-Parlamentes (dazu auch Münchens OB Ude), und dann kommt es knüppeldick für alle, die derzeit noch einen Funken Demokratie auf EU-Ebene suchen:

Der EU-Ministerrat nickt, entgegen dem gestellten Antrag auf Neuverhandlung, seinen längst überholten und nicht mehr mehrheitsfähigen “gemeinsamen” Standpunkt vom Mai 2004 ab. Das ist nicht unbedingt die feine, geschweige denn rechtskonforme, Art.

Jetzt liegt die Macht allerdings abermals bei den direkt vom Volk gewählten Vertreterinnen und Vertretern. Diese haben es nun in der Hand, das bürokratische Demokratiedefizit abermals geradezurücken, wie in erster Lesung eindrucksvoll geschehen.